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Ultreia! – auf Jakobswegen durch Eifel und Moselland

Seit über 1000 Jahren folgen Menschen aus den verschiedensten Motiven dem Zeichen der Muschel nach Südwesten. Sie werden staunen, wie der Jakobsweg auch heute noch nicht nur religiöse Menschen verändern kann.

Für die einen ist der Camino de Santiago eine spirituelle Erfahrung, für die anderen eine sportliche Herausforderung und für Dritte eine ur-europäische Verbindung. Sie alle eint die Faszination eines uralten Weges quer durch Europa..

Während der zentrale Jakobsweg, der Camino Frances, sich über 800 km durch Spanien er­streckt, zieht sich ein dichtes Netz von Zuwegen der Jakobspilger von Frankreich, der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden, aber auch von Skandinavien, Ungarn und Großbritannien aus bis nach Saint Jean Pied de Port am Fuße der Pyrenäen, wo sich die meisten Routen ver­einen.

Wir laden Sie ein, mit unseren orts- und sachkundigen Guides auf historisch belegten Pilgerrouten Richtung Santiago aufzubrechen. Start, Ziel und Streckenlänge können indivi­duell festgelegt werden.

Übrigens: Alle beschriebenen Touren sind auch ganz „weltlich“ als Streckenwanderung buchbar.

Zum Grab der Hl. Fides

Von Le Puy ins Lot-Tal

Das Herzstück der Via Podiensis ist ein Paradies für Sinnsuchende, Naturliebhaber und Wanderfans!
Sie sehen die Vulkane des Velay, das uralte Marienheiligtum in Le Puy, die Hochwei­den des Aubrac und „das erste Lächeln des Südens“ im Lottal, bevor Sie zum Schrein der Heiligen Fides in der romanischen Abtei Conques gelangen. Kunsthistorisch span­nend sind das romanische Kirchengebäude mit dem reichgestalteten Tympanon und das Reliquiar der Ste. Foy; bewegend nicht nur für gläubige Menschen sind die Pilger-Gottesdienste und besodners die Lichterprozession zum Gedenktag der Heiligen am 06.10.
In zwei weiteren Tagen ist über geruhsame Wanderwege das mittelalterliche Städt­chen Figeac erreicht, noch heute ein wichtiges Etappenziel für viele Jakobspilger mit guter Verkehrs- und Banhanbindung.
Überall finden Sie gastfreundliche Aufnahme in Pilgerunterkünften und Wanderher­bergen, erleben die Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit der Einheimischen  und können freundliche Menschen aus allen Ecken der Welt kennenlernen.

  • Anreise nach Le Puy; Kennenlernen und Einstimmung
  • Le Puy – Saint Privat
  • Saint Privat – Saugues
  • Saugues – Le Sauvage
  • Le Sauvage – Saint Alban – Les Estrets
  • Saint Alban - Aumont
  • Aumont – Nasbinals
  • Nasbinals – Saint Come d`olt
  • Saint Come - Estaing
  • Estaing – Le Soulies
  • Le Soulies – Conques
  • Conques – Livinhac
  • Livinhac- Figeac
  • Rückfahrt von Figeac oder Weiterreise auf eigene Faust

Auf Felsenpfaden in der Südeifel

Schnupperpilgern mit vielen Variations­möglichkeiten

Hier finden Sie Zeugnisse religiösen Lebens aus fünf Jahrtausenden: Neolithische Menhire, keltische Höhensiedlungen und römische Landgüter standen hier schon, bevor Sankt Willibrord und seien Gefährten das Christentum in der Region etablierten.

Die südliche Eifel ist bis heute eine ländliche Region, geprägt von Feldern, Streuobstwiesen und Weiden, ausgedehnten Wäldern und freundlichen Dörfern und Städtchen.
Die Nähe zu Luxemburg macht sich in Dialekt und Esskultur bemerkbar; die Eifeler Tradition kommt in Religion und jahreszeitlichem Brauchtum zum Ausdruck.

1.Tag:
In Mettendorf/ Südeifel mit seiner Pfarrkirche Sankt Margaretha und dem Maximilian-Kolbe-Denkmal geht es los. Hier treffen Sie Ihren Guide und erhalten einen kurzen Überblick über die nächsten Tage. Vorbei an einer bronzezeitliche Fliehburg gehen Sie zur sagenumwobe­nen Schankweiler Klause, einer Eremitage mitten im Wald. Bei der schwarzen Madonna be­steht Gelegenheit zum Gebet und / oder zur ausgiebigen Rast, bevor es am umgearbeiteten Menhir "Fraubillenkreuz" über reizvolle Felsenpfade hinab nach Bollendorf geht.
Wer noch nicht müde ist, kann in Bollendorf Kajaks ausleihen, schwimmen gehen oder eine GPS-Rallye unternehmen.

2. Tag:
Nach einem frühen Pilgerfrühstück gelangen Sie durch schroffe Felsschlüffe und über steile Pfade zum römischen Dianadenkmal, der sagenumwobenen Schweigstelle und der Liborius­kapelle mit einer ehemaligen Klause hoch über dem Sauertal. Von hier aus führt der Weg steil bergab und über den Grenzfluss Sauer nach Echternach.
Dort haben Sie noch Zeit für einen Stadtbummel, die Besichtigung der Willibrordusbasilika oder des Abteimuseums. Abends besteht Gelegenheit zum Besuch der Hl. Messe nach Got­tesdienstplan.
Sie übernachten in der JH am Echternacher See mit Kletterwand, Biergarten und vielfältigen Relax- und Sportmöglichkeiten.
Für kulturell und politisch Interessierte bietet sich von Echternach aus ein geführter Tages­ausflug in die Stadt Luxemburg mit EU-Gebäuden, Banken, Kathedrale, Museen, Festungs­anlagen und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten an (gg. Aufpreis).

3. Tag:
Heute geht es entweder mit Leihbikes (Aufpreis) auf Flussradwegen oder mit dem Linien-Bus nach Trier, einem der ersten Sammelpunkte für Jakobspilger aus der Mitte Deutschlands.
Wer mehr Zeit hat und gerne wandert,  folgt der offiziellen  Pilgerroute zu Fuß, zunächst durchs Sauertal und über die Eifelhöhen ins Dörfchen Welschbillig und  am nächsten Tag wei­ter nach Trier.

4./ 5. Tag:
In Trier erwarten Sie Sehenswürdigkeiten aus zweitausend Jahren Stadtgeschichte: Die kon­stantinische Palastaula, der romanische Dom, der Hauptmarkt mit seinen Bürgerhäusern und die mittelalterliche Judengasse sowie das Trierer Wahrzeichen aus der Römerzeit, die Porta Nigra, dürfen dabei nicht fehlen. Auch die Trierer Bürgerkirche Sankt Gangolf, zugleich Haus­kirche der örtlichen Sankt-Jakobus-Gesellschaft, lohnt einen Besuch.
Außerdem gibt es hier einen weiteren Apostel: Die Gebeine des Hl. Matthias sollen sich in einem Sarkophag unter der gleichnamigen Basilika befinden. Die etwas außerhalb gelegene alte Klosteranlage mit großem Pilgerhof lohnt eine Besichtigung. Mit Bus oder Bahn gelan­gen Sie von Trier aus bequem nach Hause – bis es zum nächsten Mal heißt "Ultreia".

Zielgruppe: Pilger-, Wander- und Radwandergruppen, religiöse Jugendgruppen
Programmdauer: mehrtägig

Nach Burgund

Durchbetete Räume und viel Geschichte

Diese Landschaft atmet Geschichte! Neben Wein, Kultur und Savoir Vivre lassen sich in Bur­gund uralte Klöster und Kirchen entdecken, wandern Sie auf Pilgerwegen, die schon seit fast 1000 Jahren begangen werden und treffen überall auf Spuren der Kelten, Römer und Stein­zeitmenschen.
Der gut erschlossene Abschnitt des Jakobswegs ist für kulturell und kulinarisch interessierte Pilger besonders spannend. Aufgrund seiner guten Verkehrs-Anbindung und der kurzen Wan­derstrecken in sanft-hügeligem Gelände ist er für Wander-Einsteiger, Menschen mit Mobili­tätseinschränkungen und weniger lauffreudige Pilger gut geeignet.
Junge Leute können die Tour mit einem Besuch in Taize verbinden.

1. Tag:

  • gemeinsame Anreise ab Trier ach Metz via Luxemburg (Mittags-Stop)
  • Kathedralenbesuch, Stadtrundgang und Einstimmung,

2. Tag:

  • Quartierbezug, Besichtigung
  • Übernachtung HP in Hostel Dijon

3. Tag:

  • Bahnfahrt nach Nuits
  • Wanderung nach Beaune
  • ÜH in Beaune
  • Stadtbummel

4. Tag:

  • Wanderung nach Chagny
  • Pause im Städtchen
  • Fahrt nach Taize
  • ÜHP in Taize

5. Tag:

  • Morgenlob; individuelle Zeit
  • Wanderung nach Cluny
  • Stadtbummel
  • ÜHP in Cluny

6. Tag:

  • Rückfahrt nach Trier

Zwischen Rhein und Mosel

Auf dem Kölner Weg

Zwischen Rhein und Mosel wartet ein besonders reizvolles und zudem mit guter Infrastruktur versehenes Stück des uralten Pilgerwegs von Köln auf wanderfreudige PilgerInnen.
Kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeiten aus Vorgeschichte, Römischem Reich und Mittelal­ter fungieren als Wegmarken in atemberaubender Natur. Jahrhundertealte Wegkreuze, Kir­chen und Kapellen lassen Glauben und Weltbild vergangener Generationen lebendig werden. Bäuerliches Kulturland wechselt mit menschenleeren Waldstücken, ruhigen Flusstälern und uralten Metropolen wie Trier und Metz.

1. Tag:

  • Bad Münstereifel – Blankenheim 20 km
  • Bahnanreise nach Bad M und Treffen in St. Chrysanthus und Daria; Pilgersegen und los gehts!
  • Mittagspause an der Ahekapelle im NSG Genfbachtal
  • Übernachtung JH Burg Blankenheim

2. Tag:

  • Blankenheim – Dahlem – Kronenburg 22 km
  • Besichtigung der gotischen Pfarrkirche in Blankenheim, optional kurze Morgenandacht
  • Mittagsrast nahe Dahlem mit Möglichkeit zur Bus-Abkürzung
  • Übernachtung Biber-Camp

3. Tag:

  • Kronenburg – Prüm 25 km
  • Mittagsrast und Statio im Mehlental
  • Besichtigung Explosionskrater Kalvarienberg
  • Übernachtung JH Prüm

4. Tag:

  • Prüm – Neuerburg mit Bus
  • Besichtigung und Morgenandacht Basilika Prüm
  • Relaxtag in Prüm oder Neuerburg mit Freibad und Stadtbummel
  • Übernachtung Jugendburg Neuerburg

5. Tag:

  • Neuerburg – Bollendorf 25 km
  • Mittagsrast in Mettendorf
  • Ferschweiler Plateau
  • Übernachtung JH Bollendorf

6. Tag:

  • Bollendorf – Echternach 10 km
  • Besichtigung der Basilika und des quirligen Städtchens, optional mit Andacht
  • Möglichkeit zum Verlängerungstag „Stadt Luxemburg“ oder „Klettern und Abenteu­ersport“
  • Übernachtung JH Echternach

7. Tag:

  • Echternach – Trier mit dem Bus
  • Besichtigung Dom mit Schatzkammer, Liebfrauen  und Trierer Innenstadt
  • Schlussandacht in St. Gangolf (optional)
  • Heimfahrt mit dem Zug