header feuer arduinna erlebnistouren

Auf Felsenpfaden in der Südeifel

Schnupperpilgern mit vielen Variations­möglichkeiten

Hier finden Sie Zeugnisse religiösen Lebens aus fünf Jahrtausenden: Neolithische Menhire, keltische Höhensiedlungen und römische Landgüter standen hier schon, bevor Sankt Willibrord und seien Gefährten das Christentum in der Region etablierten.

Die südliche Eifel ist bis heute eine ländliche Region, geprägt von Feldern, Streuobstwiesen und Weiden, ausgedehnten Wäldern und freundlichen Dörfern und Städtchen.
Die Nähe zu Luxemburg macht sich in Dialekt und Esskultur bemerkbar; die Eifeler Tradition kommt in Religion und jahreszeitlichem Brauchtum zum Ausdruck.

1.Tag:
In Mettendorf/ Südeifel mit seiner Pfarrkirche Sankt Margaretha und dem Maximilian-Kolbe-Denkmal geht es los. Hier treffen Sie Ihren Guide und erhalten einen kurzen Überblick über die nächsten Tage. Vorbei an einer bronzezeitliche Fliehburg gehen Sie zur sagenumwobe­nen Schankweiler Klause, einer Eremitage mitten im Wald. Bei der schwarzen Madonna be­steht Gelegenheit zum Gebet und / oder zur ausgiebigen Rast, bevor es am umgearbeiteten Menhir "Fraubillenkreuz" über reizvolle Felsenpfade hinab nach Bollendorf geht.
Wer noch nicht müde ist, kann in Bollendorf Kajaks ausleihen, schwimmen gehen oder eine GPS-Rallye unternehmen.

2. Tag:
Nach einem frühen Pilgerfrühstück gelangen Sie durch schroffe Felsschlüffe und über steile Pfade zum römischen Dianadenkmal, der sagenumwobenen Schweigstelle und der Liborius­kapelle mit einer ehemaligen Klause hoch über dem Sauertal. Von hier aus führt der Weg steil bergab und über den Grenzfluss Sauer nach Echternach.
Dort haben Sie noch Zeit für einen Stadtbummel, die Besichtigung der Willibrordusbasilika oder des Abteimuseums. Abends besteht Gelegenheit zum Besuch der Hl. Messe nach Got­tesdienstplan.
Sie übernachten in der JH am Echternacher See mit Kletterwand, Biergarten und vielfältigen Relax- und Sportmöglichkeiten.
Für kulturell und politisch Interessierte bietet sich von Echternach aus ein geführter Tages­ausflug in die Stadt Luxemburg mit EU-Gebäuden, Banken, Kathedrale, Museen, Festungs­anlagen und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten an (gg. Aufpreis).

3. Tag:
Heute geht es entweder mit Leihbikes (Aufpreis) auf Flussradwegen oder mit dem Linien-Bus nach Trier, einem der ersten Sammelpunkte für Jakobspilger aus der Mitte Deutschlands.
Wer mehr Zeit hat und gerne wandert,  folgt der offiziellen  Pilgerroute zu Fuß, zunächst durchs Sauertal und über die Eifelhöhen ins Dörfchen Welschbillig und  am nächsten Tag wei­ter nach Trier.

4./ 5. Tag:
In Trier erwarten Sie Sehenswürdigkeiten aus zweitausend Jahren Stadtgeschichte: Die kon­stantinische Palastaula, der romanische Dom, der Hauptmarkt mit seinen Bürgerhäusern und die mittelalterliche Judengasse sowie das Trierer Wahrzeichen aus der Römerzeit, die Porta Nigra, dürfen dabei nicht fehlen. Auch die Trierer Bürgerkirche Sankt Gangolf, zugleich Haus­kirche der örtlichen Sankt-Jakobus-Gesellschaft, lohnt einen Besuch.
Außerdem gibt es hier einen weiteren Apostel: Die Gebeine des Hl. Matthias sollen sich in einem Sarkophag unter der gleichnamigen Basilika befinden. Die etwas außerhalb gelegene alte Klosteranlage mit großem Pilgerhof lohnt eine Besichtigung. Mit Bus oder Bahn gelan­gen Sie von Trier aus bequem nach Hause – bis es zum nächsten Mal heißt "Ultreia".

Zielgruppe: Pilger-, Wander- und Radwandergruppen, religiöse Jugendgruppen
Programmdauer: mehrtägig